Corona – aktuell

Coronavirus (SARS-CoV-2)


Stand: Dezember 2021

Testnachweispflicht für Kinder ab dem 10. Januar 2022

Testkonzept bis zu den Osterferien
Nach dem aktuellen Stand der bundesrechtlichen Planung bestünde auch nach dem 20. März 2022 die Möglichkeit einer Testnachweispflicht in der Kindertagesbetreuung für Kinder und Beschäftigte. Im Freistaat Bayern wird   daher das bisherige Testkonzept zunächst bis zu den Osterferien in unverändertem Umfang fortgesetzt werden. Für die nicht eingeschulten Kinder werden wie beschrieben auch weiterhin Selbsttests zur dreimal wöchentlichen Testung bis zu den Osterferien über das System der Berechtigungsscheine bereitgestellt.  Der Gültigkeitszeitraums der aktuellen Berechtigungsscheine: 31. März 2022


Liebe Eltern,
unser aller Ziel ist es, dass Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
(Kinderbetreuungseinrichtungen) trotz aktuell hoher Infektionszahlen geöffnet bleiben
können. Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen. Sie sind zudem
unverzichtbar, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Es ist daher sehr wichtig, jede
Möglichkeit zu nutzen, um den Infektionsschutz zugunsten der Kinder sowie der
Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung zu erhöhen.


Wir müssen alles daran setzen, dass das Corona-Virus erst gar nicht in die Kita gelangt. So
verhindern wir, dass das Virus sich in der Einrichtung verbreitet oder gar von den Kindern mit
nach Hause gebracht wird. Um die Corona-Sicherheit in der Kindertagesbetreuung nochmals
zu erhöhen, gilt deshalb ab dem 10. Januar 2022 eine Testnachweispflicht.

Die Testnachweispflicht gilt für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur
Einschulung. Das heißt: Kinder dürfen in ihrer Kinderbetreuungseinrichtung ab dem 10.
Januar 2022 nur betreut werden, wenn sie drei Mal wöchentlich getestet werden.

Die Tests finden jedoch nicht in den Einrichtungen statt. Vielmehr können die Kinder zuhause mittels
Selbsttest negativ getestet werden. Hierüber ist ein Nachweis zu erbringen.
Ihre Kinderbetreuungseinrichtung entscheidet, wie die Testnachweispflicht vor Ort
konkret umgesetzt wird. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die zwei möglichen Optionen auf.
Ihre Kinderbetreuungseinrichtung kreuzt die jeweils gewählte Option an, die für Sie gilt.

Getestet wird in beiden Optionen grundsätzlich montags, mittwochs und freitags.

Ist ein Kind an einem dieser Tage nicht anwesend, so wird der Test nachgeholt, sobald das Kind
wieder betreut wird. Wichtig ist die Testung in regelmäßigen Abständen.

 Sie bringen an den Testtagen jeweils die Testkassette des durchgeführten
Selbsttests in die Kinderbetreuungseinrichtung mit. Bei der Testkassette handelt es
sich um den Teil des Selbsttests, der das Ergebnis anzeigt.


 Nach dem Vorzeigen der Testkassette entsorgen Sie diese vor Ort in einem von
der Kinderbetreuungseinrichtung bereitgestellten Müllsack.


Legen Sie keinen Testnachweis vor, so darf Ihr Kind nicht betreut werden. Bringt eine dritte
Person Ihr Kind in die Kinderbetreuungseinrichtung, so bringt diese Person die bei dem Kind
verwendete Testkassette mit.


Alternativ können Sie selbstverständlich auch den Nachweis über einen durchgeführten
PoC-Antigen-Schnelltest (Bürgertest) oder PCR-Test vorlegen.


Sie erhalten erneut Berechtigungsscheine von Ihrer Kinderbetreuungseinrichtung, um damit
in den Apotheken kostenfrei Selbsttests abholen zu können. Bitte achten Sie darauf, dass
Sie den Berechtigungsschein nach dem Einlösen wieder in der Einrichtung abgeben
müssen.

3G-Regel in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten

Um den Schutz für Kinder, Beschäftigte und Familien in der Kindertagesbetreuung beim aktuellen Anstieg des Infektionsgeschehens weiter zu gewährleisten, ist eine Ausweitung der Maßnahmen auch in der Kindertagesbetreuung erforderlich.

Bislang galt die 3G-Regel grundsätzlich nur bei Veranstaltungen in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten bzw. auf Basis des Hausrechts. Ab dem 24. November 2021 gilt die 3G-Regel flächendeckend. Das heißt:

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase. Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Diese Regelung wird in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert und gilt ab dem 24. November 2021.  

Ausweitung der Testnachweispflicht für Beschäftigte

Auf Bundesebene ist außerdem ab dem 24. November 2021 eine Ausweitung der Testnachweispflicht für alle Arbeitgeber und Beschäftigten durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Ab dem 24. November 2021 dürfen ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte die Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie grundsätzlich täglich einen Testnachweis erbringen. Nur wenn der Testnachweis durch PCR-Test erbracht wird, gilt das Testergebnis für einen Zeitraum von maximal 48 Stunden.

Die Ausweitung der Testnachweispflicht durch den Bundesgesetzgeber betrifft auch die Kinderbetreuung. Der Freistaat Bayern stellt allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung auch weiterhin Antigen-Schnelltests zur dreimal wöchentlichen Selbsttestung zur Verfügung. Die für nicht geimpfte / nicht genesene Beschäftigte weiteren zwei erforderlichen Tests pro Woche werden vom Freistaat nicht zur Verfügung gestellt. Sie müssen durch die Beschäftigten selbst beschafft werden